Neun Jahre bevor die ersten zahlenden Übernachtungsgäste kamen, schlossen sich die ehemaligen Dörfer Urden und Ulstrup zur Gemeinde St. Peter-Ording zusammen. Das ist jetzt gute 150 Jahre her. Seitdem ist eine Menge Sand über die Südwestspitze Eiderstedts geweht. Hat sich mal zu Dünen aufgetürmt, ist mal näher an die Küste herangerückt, mal weiter ins Wattenmeer gewachsen. Während manche »die größte Sandkiste Deutschlands« heute kurz SPO nennen, sprechen Einheimische noch immer von zwei Orten; Ording und St. Peter. Sie sind beide dem Massentourismus unterworfen, beide aber auch dann das richtige Ziel, wenn man mit Massentourismus nicht viel am Hut hat. Ording – Eventstrand und Wassersportzentrum Ording liegt im Norden und wird am häufigsten von Tagesgästen gestürmt, denn hier kann man am Strand parken. Wer das seltsam bis absurd findet, steht wahrscheinlich auch nicht besonders auf Großveranstaltungen, die hier regelmäßig stattfinden und nicht selten ganz schön laut sind. Aber das ist eben das Ding: St. Peter-Ording ist so weitläufig, dass man immer Ausweichmöglichkeiten findet. (107) Stippvisite: Nordstrand Ording Der nördlichste Strandzugang beim Parkplatz am...